Zulassung

An wen sich die HFT richtet

Zulassungsbedingungen

Zum Studium an der Höheren Fachschule für Tourismus Luzern wird zugelassen, wer einen der folgenden Abschlüsse auf Sekundarstufe II vorweisen kann:

  • Gymnasiale Matura
  • Berufsmatura
  • Fachmittelschule
  • Handelsmittelschule
  • Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ)
  • oder eine gleichwertige Qualifikation

Falls das Fach Finanzmanagement (Rechnungswesen) nicht Bestandteil der abgeschlossenen Ausbildung war, ist in diesem Fach eine Eignungsabklärung abzulegen.

Im Studienmodell HFT KOMPAKT ist eine praktische Tätigkeit (mind. 50%) in der Tourismus- und Freizeitindustrie oder in einem tourismusverwandten Betrieb erwünscht (bei mehrjähriger touristischer Praxiserfahrung können Ausnahmen gewährt werden). Wer bei Abschluss des 4. Semesters nicht insgesamt 1 Jahr Praxis im Tourismus nachweisen kann, erhält das Diplom erst, wenn dies erfüllt ist (Praktikum).

Qualifikationsverfahren

Die Prüfungsleistungen werden während des Studiums fortlaufend erbracht. Dabei nimmt der Anteil an Vermittlung und Überprüfung von Wissen im Laufe des Studiums zugunsten von Anwendung, Reflexion, Entwicklung und Vernetzung sukzessive ab. Zum Abschluss des Studiums wird eine Diplomarbeit verfasst.

Diplom

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums darf folgender eidgenössisch anerkannter Titel geführt werden: Dipl. Tourismusfachfrau HF respektive Dipl. Tourismusfachmann HF. 

Diplomzusatz (Deutsch)

Diploma Supplement (Englisch)

Professional Bachelor ODEC 

Beim Abschluss der HFT Luzern kann beim Schweizerischen Verband der dipl. HF (ODEC) der Titel «Professional Bachelor in Tourism Management» beantragt werden.
www.odec.ch

Wussten Sie schon...?

Die Höhere Fachschule für Tourismus Luzern erhielt vom Verein MarKom die Gleichwertigkeitsanerkennung für die MarKom Zertifikatprüfung. Das bedeutet, dass Absolvierende der HFT Luzern ohne weitere Zulassungsprüfung direkt zu den Berufsprüfungen mit eidg. Fachausweis für Marketingfachleute, Kommunikationsplaner/-innen, PR-Fachleute, Texter-/innen, Verkaufsfachleute sowie verwandte Berufe zugelassen sind.
www.markom.org

Nationaler Qualifikationsrahmen NQR 

Sämtliche vom Berufsbildungsgesetz als formale Bildung beschriebene Abschlüsse werden im nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) eingestuft. Der NQR besteht aus 8 Niveaus und schaff t mit Hilfe des von der EU erarbeiteten Europäischen Qualifikationsrahmens – welcher als eine Art Übersetzungsinstrument dient – für Transparenz und Vergleichbarkeit der Schweizer Abschlüsse mit Abschlüssen anderer Länder.

Der Abschluss «Dipl. Tourismusfachfrau bzw. Dipl. Tourismusfachmann HF» wird im NQR auf Niveau 6 – gleichwertig mit dem Bachelor – eingestuft.


Einordnung ins Schweizer Bildungssystem

Die Weiterbildung auf Tertiärstufe erfolgt in der Schweiz im Rahmen einer Höheren Berufsbildung (Tertiär B) oder an einer Hochschule (Tertiär A). Die Bildungsangebote der Höheren Berufsbildung zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus und orientieren sich konsequent an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes.

Die Berufsverbände definieren die Bildungsinhalte und sichern die Qualität des Bildungsganges bzw. der Prüfung. Gefördert werden das anwendungsbezogene Lernen, die rasche Umsetzung neuer Fachkenntnisse und ein hoher Innovationsrhythmus.